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	<title>Werbedesign &#187; Multimediatechnik</title>
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	<description>Eine Plattform für Webtrends, Tutorials, News und Ideen</description>
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		<title>Klassische Werbung bei der &#214;BB</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 09:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werbedesign Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Multimediatechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Außenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnbrücken]]></category>
		<category><![CDATA[Prismavisionsanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeflächen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ÖBB ist ein Betrieb die eine Unmenge an Werbeflächen zur Verfügung hat. Wie z.B das alleinige Recht Bahnbrücken zu vermarkten. Dieses Recht bedeutet, dass auf über 400 möglichen Standorten in ganz Österreich, davon 100 in Wien mittels so genannten Brücken-Transparenten geworben werden kann. Ab etwa 1200,&#8211; Euro kann man ein Monat lang ein 8m [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img style="margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border: 0px;" title="hierkoennte-ihrewerbungsteh" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/hierkoennteihrewerbungsteh1.jpg" border="0" alt="hierkoennte-ihrewerbungsteh" width="142" height="108" align="left" /> Die ÖBB ist ein Betrieb die eine Unmenge an Werbeflächen zur Verfügung hat. Wie z.B das alleinige Recht Bahnbrücken zu vermarkten. Dieses Recht bedeutet, dass auf über 400 möglichen Standorten in ganz Österreich, davon 100 in Wien mittels so genannten Brücken-Transparenten geworben werden kann.</p>
<p><span id="more-445"></span></p>
<p><img style="margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border: 0px;" title="clip_image002" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0025.jpg" border="0" alt="clip_image002" hspace="12" width="164" height="128" align="left" />Ab etwa 1200,&#8211; Euro kann man ein Monat lang ein 8m x 0,8 m großes Vinyl-Transparent fix und fertig (ohne Grafikosten) bei einer Brücke ihrer Wahl montiert werden (Preis stand März 2011, ohne Steuern.).</p>
<p>Die <strong>ÖBB</strong> empfiehlt diese <strong>Werbeart</strong> speziell für Veranstaltungsankündigungen, Standorteröffnungen und zeitlich begrenzte Werbe-Aktionen. Mitten im Verkehrsgeschehen stehen Ihre Anliegen im Blickpunkt.</p>
<h5>Eine ganz andere Werbung ist die Prismavisionsanlage</h5>
<p><img style="margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border: 0px;" title="clip_image004" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0042.jpg" border="0" alt="clip_image004" hspace="12" width="240" height="180" align="left" /><strong>Prismavisionsanlage</strong>, diese modernen <strong>Werbeträger</strong> sind an den frequenzstärksten Plätzen auf Österreichs größten Bahnhöfen angebracht. Alle 6 Sekunden bewegen sich die Lamellen und es erfolgt ein Bildwechsel.</p>
<p>Pro 24/1 Bogen, Montage &amp; Demontage, Sujetwechsel und Produktion der Folien für 1 Monat pro Seite: etwa € 2.100,&#8211; ohne Steuern.</p>
<p>Kaum ein anderes Medium in der Außenwerbung hat so viele und intensive Kontakte aufzuweisen. Das ÖBB-Werbecenter bietet Werbeflächen in Zügen, Bahnhöfen, Bahnsteigen, Durchgängen, den Bereichen vor den Bahnhöfen, Eisenbahnbrücken, Sonder-Großflächen (Fassaden, Strohballen auf Feldern entlang der Autobahnen) an.</p>
<p><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0062.jpg"><img style="margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border: 0px;" title="clip_image006" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image006_thumb2.jpg" border="0" alt="clip_image006" hspace="12" width="164" height="128" align="left" /></a>Ein Beispiel &#8211; Werbung oberhalb von Sitzbänken ist unübersehbar und hat hohe Kontaktchancen. 190 Millionen beförderte Personen pro Jahr sprechen für sich. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Werbebotschaft erfolgreich zu platzieren.</p>
<p>So ein Plakat kostet exkl. Steuern und Abgaben pro Stück für 1 Monat etwa 5 Euro.</p>
<h5>Bahnfahren heißt stresssparen</h5>
<p>Mit der Bahn fahren heißt stressfrei reisen, mit viel Zeit und Ruhe. Genug Zeit für Ihre Werbung, Aufmerksamkeit zu erregen. Das ÖBB-Werbecenter bietet die Möglichkeit in nationalen und internationalen Takt-, Schnell- und Fernzügen auf einseitig oder beidseitig bedruckten Folien mit Ihrer Werbebotschaft präsent zu sein. Das ist Werbung direkt, mit großen Kontaktchancen, besonders kostengünstig und werbewirksam.</p>
<p>190 Millionen beförderte Personen pro Jahr sprechen für sich. Ob Westbahnstrecke oder Südbahnstrecke, Sie haben die Chance auf insgesamt 9.750 Werbeflächen im Blickpunkt des Fahrgastes zu stehen.</p>
<p>Mehr Infos findet man unter: <a href="http://www.werbecenter.at">www.oebb-werbecenter.at</a></p>
<p>Quelle: Internet u. Castelligasse.at</p>

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		<title>Entwicklungsgeschichte Schrift</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 16:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werbedesign Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[—— MMT/Typographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gedanken sind ohne Schrift verloren. Nur die Schrift hat die Eigenschaft als Sammelbecken von Mythen und Traditionen Wissen zu bewahren. Auch die Geschichtsschreibung beginnt erst mit der Entdeckung der Schrift. Alles davor ist größtenteils unbekannte und graue Vorgeschichte. &#160; Schrift bewahrt wissen! Mensch der Vorzeit – er hatte Gewalt über das ins Bild Gebannte Zeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p align="left"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="image" border="0" alt="image" align="left" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/image5.png" width="138" height="103" /> Gedanken sind ohne Schrift verloren. Nur die Schrift hat die Eigenschaft als Sammelbecken von Mythen und Traditionen Wissen zu bewahren. Auch die Geschichtsschreibung beginnt erst mit der Entdeckung der Schrift. Alles davor ist größtenteils unbekannte und graue Vorgeschichte.</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p> <span id="more-363"></span><br />
<h1>Schrift bewahrt wissen!</h1>
<h2 align="left">Mensch der Vorzeit – er hatte Gewalt über das ins Bild Gebannte</h2>
<p align="left">Zeichen seiner Anwesenheit hinterließ der Mensch schon in der Altsteinzeit<a href="#_ftn1_7981" name="_ftnref1_7981">[4]</a> mit seinen Höhlenzeichnungen. Die verwendete Technik ist erforscht. Der Mensch ritzte, zeichnete oder spie seine Motive auf die Höhlenwände. Verwendet wurde dabei sehr oft Holzkohle, als Farbstoffe verwendete er natürliche Pigmente.</p>
<p align="center"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="clip_image002" border="0" alt="clip_image002" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0023.jpg" width="450" height="365" />    <br /><font size="1">Höhlenzeichnungen</font></p>
<p align="center"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image004" border="0" alt="clip_image004" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0041.jpg" width="350" height="244" /><font size="1">Neulich, in der Urzeit.</font></p>
<h2 align="left">Sumerer – die Erfinder der Schrift</h2>
<p align="left">Die größte Idee der Menschheit war allerdings die Erfindung der Schrift. Der Ursprung dieser Erfindung ist in Mesopotamien (Zweistromland, Garten Eden) zu finden. Im 3. Jahrtausend v. Chr. entwickelten die Sumerer die Keilschrift. Lehm aus den Flüssen Euprath und Tigris diente zur Erzeugung von Tontafeln. Geschrieben wurde mit zugeschnittenen Rohrstäbchen, welche im weichen Ton keilförmige Eindrücke hinterließen, welche der Schrift ihren Namen gaben. Die Kunst des Schreibens war allerdings nur einem kleinen privilegierten Kreis aus Priester- und Beamtenschaft zugänglich. Jedes Zeichen stand nur für eine Sache, wodurch das Schriftsystem sehr umständlich anzuwenden war und beschränkte Aussagekraft aufwies. </p>
<p align="center"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image002[4]" border="0" alt="clip_image002[4]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image00241.jpg" width="450" height="667" /><font size="1">Bild 1: Paragraph 6 der Gesetze des Hammurabi in altbabylonischer Keilschrift. </font></p>
<p align="center"><font size="1">Die Übersetzung lautet:      <br />Wenn ein Bürger Besitz eines Gottes oder Tempels gestohlen hat, wird der betreffende Bürger getötet.       <br />Auch wer Diebsgut aus seinen Händen aufgenommen hat, wird getötet. </font></p>
<p align="left">Langsam entwickelte sich die Schrift weiter und sobald es möglich war, dass ein Zeichen nicht nur für eine Sache (Bilderschrift) sondern für einen Laut stand, war es möglich, ein und dasselbe Zeichen für mehrere ähnlich klingende Begriffe zu verwenden. Durch diese Weiterentwicklung verringerte sich die Anzahl der Zeichen von ca. 2000 auf ca. 500. Der Übergang zur Silbenschrift erfolgte langsam, die Zeichen wurden vereinfacht und hatten mit dem Bild von dem sie stammten, kaum mehr Ähnlichkeit. Auf den ältesten gefundenen Tontafeln sind, bezeichnenderweise für die Menschheit, kaufmännische Aufzeichnungen zu finden. Die Schrift verbreitete sich über die Handelsrouten über den gesamten mittleren Osten und um 1400 v. Chr. war die Sumerische Keilschrift bereits die internationale Verkehrsschrift.</p>
<p align="center">
<p align="center"></p>
<p> <a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image00441.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image004[4]" border="0" alt="clip_image004[4]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0044_thumb1.jpg" width="450" height="148" /></a>
<p align="center"></p>
<p><font size="1">Asterix, Obelix und ein paar Sumerer</font></p>
<h2>Ägypter – staatliche Ordnung, Götterkult und Kunstsinn </h2>
<p align="left">Auch die Ägypter entwickelten fast zeitgleich mit den Sumerern eine Bilderschrift, der sie zur Lesehilfe noch Deutzeichen hinzufügten. </p>
<p align="center">
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image00461.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image004[6]" border="0" alt="clip_image004[6]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0046_thumb1.jpg" width="450" height="448" /></a><font size="1">Bild 2: Entwicklung der Hieroglyphen von der ältesten Zeit bis zur demotischen Schrift</font></p>
<p align="center"><font size="1"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0026.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image002[6]" border="0" alt="clip_image002[6]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0026_thumb1.jpg" width="92" height="240" /></a></font></p>
<p align="left">Diese Schrift war den elitären Kasten wie den Priestern und hochgestellten Beamten vorbehalten. Die letzte bekannte in demotischer Kursive geschriebene Urkunde stammt aus dem Jahr 470 n. Chr. und bezeichnet das Ende der eigenständigen Schriftentwicklung und den Niedergang Ägyptens. Den eigentlichen Anstoß zur Weiterentwicklung der Schrift setzten allerdings die Phöniker im 2. Jahrtausend vor Christus.</p>
<h2 align="left">&#160;</h2>
<h2 align="left">Phöniker – Handelsreisende in Sachen „Schrift“</h2>
<p align="left">Ihre Schrift enthielt nur mehr 22 verschiedene Zeichen, wobei jedes davon für einen Laut stand. Sie kannten noch keine Zeichen für die Vokale<a href="#_ftn1_5560" name="_ftnref1_5560">[2]</a>. Trotzdem kann dieses Alphabet als das erfolgreichste der Geschichte bezeichnet werden und viele heute in Verwendung stehende Alphabete gehen auf diesen Ursprung zurück. </p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0028.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image002[8]" border="0" alt="clip_image002[8]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0028_thumb1.jpg" width="450" height="171" /></a><font size="1">Bild 3: Frühe phönikische Schrift</font></p>
<p align="center">
<p align="left">Die Form der Zeichen war von den Hieroglyphen der Ägypter inspiriert, mit welchen sie enge wirtschaftliche Verbindungen unterhielten. Die Phöniker (Phönizier) als Seefahrervolk gründeten viele Handelsniederlassungen und verbreiteten so ihre Schrift im gesamten Mittelmeerraum.</p>
<p align="center">&#160;</p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image00481.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image004[8]" border="0" alt="clip_image004[8]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0048_thumb1.jpg" width="450" height="409" /></a></p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0061.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image006" border="0" alt="clip_image006" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image006_thumb1.jpg" width="350" height="147" /></a><font size="1">der Phönizier Epidemais aus Asterix</font></p>
<p align="center">
<h2>Griechen – sie gaben mit α und β dem Alphabet seinen Namen</h2>
<p align="left">Den Griechen war es vorbehalten die Schrift um die Vokale zu erweitern. Eigenständige Zeichen für A, E, I, O, U, und Y wurden entwickelt und traten gleichberechtigt neben die Konsonanten<a href="#_ftn1_1730" name="_ftnref1_1730">[3]</a>. Das phonetische Prinzip hatte sich durchgesetzt und <b>α</b> für a und <b>β</b> für b gaben dem Alphabet seinen Namen. </p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image002101.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="clip_image002[10]" border="0" alt="clip_image002[10]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image00210_thumb1.jpg" width="450" height="99" /></a></p>
<p align="center"><font size="1">Bild 4: Griechische Inschrift von Abu Simbel, 591-580 v. Chr.</font></p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0031.gif"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="clip_image003" border="0" hspace="12" alt="clip_image003" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image003_thumb1.gif" width="450" height="850" /></a></p>
<p align="left">Die Etrusker übernahmen von den Griechen die Schrift und bei der Kolonialisierung von Unteritalien hielt diese neue Errungenschaft auch im antiken Rom Einzug. </p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0051.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="clip_image005" border="0" alt="clip_image005" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image005_thumb1.jpg" width="138" height="194" /></a></p>
<p align="center"><font size="1">Kontrabas offizielles Mitglied des Olympischen Rates (aus Band Asterix bei den Olympischen Spielen)</font></p>
<h2>Römer – Menschen einer neuen Zeit</h2>
<p align="left">Als 79 nach Chr. der Vesuv ausbrach und Pompei mit ca. 10.000 Einwohnern sowie Herkulaneum verschüttete, wurden auf diese tragische Art viele Schriftdokumente erhalten. 1748 wiederentdeckt stellte man fest, dass durch das Erziehungssystem jener Zeit bereits weite Bevölkerungsschichten lesen konnten. Geschrieben wurde mit einer weiterentwickelten Kursivschrift meist auf Wachstafeln und es gab auch bereits politische Parolen auf den Hauswänden.</p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image002121.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="clip_image002[12]" border="0" alt="clip_image002[12]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image00212_thumb1.jpg" width="450" height="635" /></a></p>
<p align="center"><font size="1">Bild 5: Römische Kapitale auf der Trajansäule</font></p>
<p><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image004101.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image004[10]" border="0" alt="clip_image004[10]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image00410_thumb1.jpg" width="450" height="635" /></a></p>
<p align="center"><font size="1">Bild 6: Römische Kursiv auf Papyrus</font></p>
<p align="center">
<p align="left"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image00641.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image006[4]" border="0" hspace="12" alt="clip_image006[4]" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0064_thumb1.jpg" width="145" height="158" /></a>Weitere Schriften waren die Untialschrift, welche wie jede andere römische Schrift nur Großbuchstaben kannte und die Kapitale, welche mit Ihrer kantigen Form (mit Versalien) über Jahrhunderte die Standardschrift für die Beschriftung von Steinen war. Nach dieser Blüte kam allerdings ein neuerlicher Rückschlag. </p>
<h2>Das Mittelalter – Koexistenz von Bibel u. Hexenverbrennung</h2>
<p align="left">Im barbarischen Mittelalter war das Lesen und Schreiben wieder nur einer kleinen Schicht von Adeligen und Geistlichen vorbehalten. Die Schriftenpflege erfolgte fast ausschließlich in Klöstern mit dem Ziel, das Wort Gottes zu verbreiten. Hier entstanden 780 die Karolingischen Minuskel, welche als erste Standardschrift bereits über die Groß- und Kleinschreibung verfügt. Der Erfolg der karolingischen Schrift liegt in der Vereinheitlichung der Form. Gute Lesbarkeit, ausgewogene Proportionen sowie Ober- und Unterlängen zeichnen diese Schrift aus. Die Wörter wurden nun klar voneinander getrennt und ermöglichten es in Wortbildern zu lesen. </p>
<p align="left">Geschrieben wurde mit Rohrfedern auf Pergament<a href="#_ftn1_4514" name="_ftnref1_4514">[1]</a> und das Schreiben eines Buches mit Illustrationen und reichen Verzierungen dauerte Jahre. </p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0121.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="clip_image012" border="0" alt="clip_image012" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image012_thumb1.jpg" width="450" height="377" /></a></p>
<p align="center">Bild 7: Späte karolingische Minuskel </p>
<p>Dem Stil ihrer Zeit folgend entwickelte sich auch die Form der Schriftzeichen weiter. Den romanischen Schriftzügen folgten die gotischen Lettern, welche relativ schwer zu lesen waren. Im 11. Jahrhundert erweiterte sich das Alphabet um die Buchstaben w und j, womit die endgültige Zahl von 26 erreicht war.</p>
<p><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0081.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image008" border="0" alt="clip_image008" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image008_thumb1.jpg" width="300" height="567" /></a>    <br /><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0101.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image010" border="0" alt="clip_image010" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image010_thumb1.jpg" width="145" height="139" /></a></p>
<p align="center">
<p align="center"><font size="1">Münze mit Karl dem Großen</font></p>
<h1>Gutenberg – die Revolution</h1>
<p>Mitte des 15. Jahrhunderts kam es zu einer weiteren bahnbrechenden Entwicklung durch Johannes Gensfleisch, welcher nach seinem Haus „Zum Gutenberg“ genannt wurde. Diesem gelang es die Herstellung von Büchern zu mechanisieren. Er goss Einzelbuchstaben, welche er in einem Setzkasten sortierte. Beim Druck wurden die einzelnen Buchstaben dem Text entsprechend aneinandergereiht und auf Papier mit Hilfe von Pressen abgedruckt.<a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image014.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image014" border="0" alt="clip_image014" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image014_thumb1.jpg" width="450" height="755" /></a></p>
<div align="left">Dieses revolutionäre Verfahren erlaubte die preiswerte und schnelle Erzeugung von Druckwerken und Büchern aller Art und wurde über Jahrhunderte in dieser Form beibehalten. Das Buch entwickelte sich zum ersten Massenartikel seiner Zeit und ermöglichte Neuzeit, Reformation, Aufklärung, Industrialisierung und Demokratie</div>
<p><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image016" border="0" alt="clip_image016" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0161.jpg" width="200" height="331" /></p>
<div align="center"></div>
<p align="center"><font size="1">Bild 8: Letter</font></p>
<p align="center"></p>
<p> <a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image018.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image018" border="0" alt="clip_image018" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image018_thumb1.jpg" width="450" height="82" /></a>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0202.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="clip_image020" border="0" alt="clip_image020" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image020_thumb2.jpg" width="450" height="320" /></a>    <br /><font size="1">eine Karikatur über Buchdrucker und PC</font> </p>
<h5><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0222.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image022" border="0" alt="clip_image022" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image022_thumb2.jpg" width="450" height="289" /></a></h5>
<p align="center"><font size="1">alte Buchdruckerwerkstadt</font> </p>
<p> <b>
<p></p>
<p> </b><br />
<h2>Gegenwart und Zukunft – 01000101 01001111 00100100</h2>
<p>Die Kunst des Schreiben und des Lesens wurde demokratisiert und die Schulpflicht stellt sicher, dass jeder diese Kulturtechnik erlernt. Dabei haben wir es in unserem Kulturkreis sehr leicht. Bloß 26 Zeichen reichen aus um auch komplexe Inhalte zu beschreiben. In China, wo es nach wie vor eine Bilderschrift gibt, müssen tausende Zeichen beherrscht werden um der Kunst des Schreibens und des Lesens mächtig zu sein. Der Mensch vermag ca. 40 Lautelemente hervorzubringen und es gibt derzeit ungefähr 5000 lebende Sprachen. Das Alphabet zerlegt die Geräusche der Sprache in Laute und gibt diesen ein Symbol. Schrift ist die Sichtbarmachung der Sprache.</p>
<p>Das Ende der Entwicklung ist allerdings noch nicht abzusehen. Durch Computer und globale Netzwerke wie das Internet erfolgt eine neue Art der Aufzeichnung und Wissensverbreitung. Neue Techniken erlauben die digitale Umsetzung von Schrift in einen binären Code (digitale Evolution) welcher nur aus 0 und 1 besteht und deren Speicherung. Dieser digitale und globale Wissensspeicher steht in steigendem Maße weltweit und sofort auf Abruf zur Verfügung. Speichermedien wie Papier als Wissenspeicher werden durch computergestützte Spracherkennungssysteme, welche unser Wissen binär umgewandelt auf Speichermedien archivieren, abgelöst. In dieser „Schönen neuen Welt“ wird vielleicht auch bald die Kenntnis des „Schreibenkönnens“ verloren gehen!</p>
<p><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0241.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image024" border="0" alt="clip_image024" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image024_thumb1.jpg" width="350" height="197" /></a></p>
<p><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image026.gif"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image026" border="0" alt="clip_image026" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image026_thumb.gif" width="507" height="264" /></a><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0286.jpg">     <br /></a></p>
<p>&#160;</p>
<p> <a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0287.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="clip_image028" border="0" alt="clip_image028" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image028_thumb1.jpg" width="450" height="345" /></a>
<p align="center"><font size="1">Buchrucker Officin</font></p>
<p align="center"><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0301.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="clip_image030" border="0" alt="clip_image030" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image030_thumb1.jpg" width="163" height="200" /></a>    <br /><font size="1">Buchdrucker Wappen</font></p>
</p>
<p><font size="1">Bildnachweis:     <br />Bild 1: Gustav Barthel, Weltgeschichte der Schrift, 1972 Verlag M. DuMont Schauberg, Köln, S. 15      <br />Bild 2: Gustav Barthel, Weltgeschichte der Schrift, 1972 Verlag M. DuMont Schauberg, Köln, S. 39      <br />Bild 3: Albert Kapr, Schriftkunst, 1971 VEB Verlag der Kunst Dresden, S. 17      <br />Bild 4: Gustav Barthel, Weltgeschichte der Schrift, 1972 Verlag M. DuMont Schauberg, Köln, S. 59      <br />Bild 5: Albert Kapr, Schriftkunst, 1971 VEB Verlag der Kunst Dresden, S. 29      <br />Bild 6: Albert Kapr, Schriftkunst, 1971 VEB Verlag der Kunst Dresden, S. 37      <br />Bild 7: Albert Kapr, Schriftkunst, 1971 VEB Verlag der Kunst Dresden, S. 44      <br />Bild 9: Zeitschrift „Technik im Wandel“, Ausgabe unbekannt.      <br />Und vieles aus dem Internet      <br />Diverse Bilder aus „Asterix“ von der Seite </font><a href="http://www.comedix.de/"><font size="1">http://www.comedix.de/</font></a>    <br /><font size="1">Dieses Skriptum wurde ursprünglich von Fl. Ajdovic und Fl. Mühl für CGG geschrieben und wurde von R. Stadler überarbeitet.</font></p>
<p><font size="1"><br />
<hr align="left" size="1" width="33%" /></font></p>
<p><a href="#_ftnref1_4514" name="_ftn1_4514"><font size="1">[1]</font></a><font size="1"> Pergament &#8211; geglättete ungegerbte Haut von Ziegen und Schafen</font></p>
<p> <font size="1"><br />
<hr align="left" size="1" width="33%" /></font>
<p><a href="#_ftnref1_1730" name="_ftn1_1730"><font size="1">[2]</font></a><font size="1"> Konsonaten (Mitlaute) wie b, c, d, f, g, h usw. haben einzeln ausgesprochen immer einen Mitklinger. Zu unterscheiden sind weiters die Umlaute ä, ü, ö und die Zwielaute au, eu, ai, ei und äu!</font></p>
<p> <font size="1"><br />
<hr align="left" size="1" width="33%" /></font>
<p><a href="#_ftnref1_5560" name="_ftn1_5560"><font size="1">[3]</font></a><font size="1"> Als Vokale (Selbstlaute) bezeichnet man die Buchstaben a, e, i, o, u.</font></p>
<p> <font size="1"><br />
<hr align="left" size="1" width="33%" /></font>
<p><a href="#_ftnref1_7981" name="_ftn1_7981"><font size="1">[4]</font></a><font size="1"> Altsteinzeit – der älteste Abschnitt der Menschheitsgeschichte, beginnt mit dem Auftreten des Menschen und dauert bis etwa 10.000 v. Chr. </font></p>

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		<title>Typografie &#8211; Richtlinien f&#252;r die Gestaltung von Text</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 10:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werbedesign Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[—— MMT/Typographie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitälchen]]></category>
		<category><![CDATA[Ligaturen]]></category>
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		<description><![CDATA[Definition: Die Typographie gibt Richtlinien vor, die Gestaltung von Texten betreffend. Sie gibt Richtlinien unter funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten vor. Die Kunst des Typografen besteht darin, diese Gestaltungsmerkmale in geeigneter Weise zu kombinieren. Die Typografie wird wiederum unterschieden zwischen Mikrotypographie und Makrotypographie. Mikrotypografie Die Mikrotypografie oder Detailtypografie ist die Gestaltung folgender Feinheiten des Schriftsatzes: die [...]]]></description>
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<p><a href="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/typographie2.jpg"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="typographie" border="0" alt="typographie" align="left" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/typographie_thumb1.jpg" width="138" height="104" /></a> </p>
</p>
<p><b>Definition</b>: Die Typographie gibt Richtlinien vor, die Gestaltung von Texten betreffend. Sie gibt Richtlinien unter funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten vor. </p>
<p>Die Kunst des <strong>Typografen</strong> besteht darin, diese Gestaltungsmerkmale in geeigneter Weise zu kombinieren<b>.</b></p>
<p>Die Typografie wird wiederum unterschieden zwischen<strong> </strong>Mikrotypographie und Makrotypographie<b>. </b></p>
<p> <span id="more-275"></span><br />
<h1><strong>Mikrotypografie </strong></h1>
<p>Die Mikrotypografie oder Detailtypografie ist die Gestaltung folgender Feinheiten des Schriftsatzes:</p>
<ul>
<li>die Schriftart, die Kapitälchen und Ligaturen </li>
<li>die Laufweite (das sind die Buchstabenabstände und Zeichenabstände), die Wortabstände </li>
<li>die korrekte Anwendung der Satzzeichen </li>
</ul>
<p>&#160;</p>
<h1>Makrotypografie</h1>
<p>Sie ist die „grobe“ Gesamtgestaltung einer Druckseite. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>das Seitenformat </li>
<li>der Satzspiegel </li>
<li>Zeilenbreite, Zeilenabstand, Zeilenanzahl </li>
<li>die Gliederung der Seite und des Textes </li>
<li>die Platzierung von Bildern und Tabellen im Text </li>
<li>das Mengenverhältnis von Schrift zu Bildern und Tabellen </li>
<li>die Schriftgröße </li>
<li>die Schriftauszeichnungen </li>
</ul>
<p>Weitere Bezeichnungen für Makrotypografie sind Layout und <i>Textgestaltung</i>. Grundelemente im Schriftsatz sind die <i>Zeile</i> für die horizontale Schreibrichtung, die <i>Spalte</i> für die vertikale Schreibrichtung und die Kolumne. Die einzelnen Elemente des Seitenaufbaus sollten sinnvoll aufeinander abgestimmt werden. Die Wahl der Schriftgröße sowie die richtige Positionierung von Abbildungen, Grafiken und Tabellen sind hierbei wichtig. Es kommt dabei auf die harmonische Aufteilung von bedruckter und unbedruckter Fläche an. Eine Seite darf weder „überladen“ noch kahl wirken. Hilfreich ist dabei die so genannte Rastertypografie, bei der die typografischen Elemente nach einem vorgefertigten Gestaltungsraster angeordnet werden.</p>
<p><font size="1">Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Typografie</font></p>

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		<title>Bestandteile der Letter</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 07:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werbedesign Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[—— MMT/Typographie]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstrich]]></category>
		<category><![CDATA[Innenform]]></category>
		<category><![CDATA[Kehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Schaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Serife]]></category>
		<category><![CDATA[Stamm]]></category>
		<category><![CDATA[Versalhöhe]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Schriften können unter dem Begriff „Kunstwerk“ eingeordnet werden. Bei genauer Betrachtung werden die Details, die Schönheit und der Formenreichtum eines Schnittes sichtbar, welche für die Schriftwirkung ausschlaggebend sind. Um verschiedene Schriften voneinander unterscheiden und die Unterschiede beschreiben zu können, benötigt man folgende Bezeichnungen: Schaft, Stamm, Hauptstrich Haarstrich Serife Schattierung, Achsenstellung bei Rundungen Anstrich Endstrich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img style="margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="typographie" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/typographie.jpg" border="0" alt="typographie" width="138" height="104" align="left" /> Viele Schriften können unter dem Begriff „Kunstwerk“ eingeordnet werden. Bei genauer Betrachtung werden die Details, die Schönheit und der Formenreichtum eines Schnittes sichtbar, welche für die Schriftwirkung ausschlaggebend sind.</p>
<p>Um verschiedene Schriften voneinander unterscheiden und die Unterschiede beschreiben zu können, benötigt man folgende Bezeichnungen:</p>
<p><span id="more-266"></span><img style="margin: 0px auto; display: block; float: none; border-width: 0px;" title="clip_image002" src="http://werbedesign.at/wp-content/uploads/2011/03/clip_image0021.jpg" border="0" alt="clip_image002" width="539" height="175" /></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="784">
<tbody>
<tr>
<td width="404" valign="top">
<ol>
<li>Schaft, Stamm, Hauptstrich</li>
<li>Haarstrich</li>
<li>Serife</li>
<li>Schattierung, Achsenstellung bei Rundungen</li>
<li>Anstrich</li>
<li>Endstrich</li>
<li>Scheitel</li>
<li>Bauch</li>
</ol>
</td>
<td width="378" valign="top">9. Schlinge<br />
10. Innenform<br />
11. Verbindung, Überlauf<br />
12. Kehlung<br />
13. Versalhöhe<br />
14. Oberlänge<br />
15. Mittellänge<br />
16. Unterlänge</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: xx-small;">Quelle: Ajdovic/Mühl</span></p>

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